Laufen

Lauf-Retreat in Bad Kleinkirchheim von 12.10.-15.10.2023

Von 12.10. bis 15.10. findet im Hotel Gut Trattlerhof in Bad Kleinkirchheim ein spannendes Lauf-Retreat mit Olympia-Trainer Johannes Langer statt. Ich freue mich auch sehr, daran teilnehmen zu dürfen! Details –> https://www.trattlerhof.at/de/erlebnisse/seminar/lauf-retreat.html

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Wettkampf-Saison 2020 - mein Resümee

Wie alle Bereiche des allgemeinen und privaten Lebens hat die Corona-Krise auch den Laufsport stark getroffen. Ab dem Lockdown im Frühjahr wurden viele Bewerbe abgesagt oder auf den Herbst verschoben. Im Sommer und Früh-Herbst gab es dann ein kurzes Zeitfenster, in dem Bewerbe unter Einhaltung eines Sicherheitskonzeptes stattfinden konnten. Insofern darf ich durchaus zufrieden sein, 2020 an folgenden vier Trail-Running-Bewerben 2020 erfolgreich teilgenommen zu haben:

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Trailrunning

Nach über zwei Wochen Traillauf-Pause ist die Sehnsucht riesengroß. Alles Mögliche schwirrt in meinem Kopf herum – Fragen, Zweifel, Perspektiven. Es fehlt etwas Essentielles, um vollständig zu sein. Ich bin nicht bei mir selbst, fühle mich nicht wohl, getrieben von innerer Unruhe und einer gewissen Planlosigkeit. In dieser Gefühlslage will ich keine neue Strecke ausprobieren, ich laufe einen meiner Lieblingstrails, um wieder zu mir zu finden. Trailschuhe an, Rucksack geschultert – los geht‘s!

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Krisen als Chance - Laufen und Corona

Corona hat viele aus der gewohnten Bahn geworfen, uns Läufer aus der gewohnten Laufbahn. Keine Wettkämpfe, keine gemeinsamen Trainingsläufe, keine Ziele, die man mit dem Trainingsplan erreichen kann, keine neuen Bestzeiten, keine noch längeren Ultra-Bewerbe, keine Pasta-Party, keine Siegerehrung, keine Startnummern- und Zieleinlauffotos, die man posten kann, keine „Wettkampf-Stories“, die man erzählen, keinen Renn-„Status“, den man updaten kann. Ein Event nach dem anderen wurde abgesagt, und auf einmal ist der Kalender an den Wochenenden leer. Dabei wären wir doch alle 2020 ganz bestimmt in unserer einmaligen Bestform.

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GGUT 2017 - Mut zum Aufhören

Es zieht von allen Seiten her zu. Dichter Nebel steigt auf, versteckt den Gipfel, verbirgt den Zustiegsweg zum Gletscher, den wir mühsam durch Fels, Schutt, Block gesucht haben. Jetzt anseilen, schauen, dass bei allen die Steigeisen fest halten, dann 2 bis 3 Stunden hinauf, an der Schlüsselstelle zur Sicherung Eisschrauben setzen, wenn Glück auf den Gipfel, vermutlich ohne Sicht, und dann alles zurück, geschätzte 5 Stunden. Kein Netz, auch keine Notrufe, 3 von 5 der Gruppe ohne Hochtourenerfahrung, ab früher Nachmittag Gewitter-Ansage, und wir haben jetzt schon länger gebraucht als erwartet. Gehen wir halt noch, so weit wir kommen! Nur ein Stück, Vroni, damit ich endlich einmal am Gletscher gewesen bin. Für 14 Uhr sind Gewitter angesagt – das kann sein, muss aber nicht, nicht wahr?! Jessy und ich stehen schon am Gletscher. Jetzt sieht man bald gar nichts mehr, weder hinauf Richtung Gipfel, noch zurück Richtung Aufstiegsweg. Es macht einfach keinen Sinn, die Gruppe und mich bewusst in ernsthafte Gefahr zu bringen. Nein, wir drehen um! Während alle die Steigeisen ablegen, kommt tosender Wind auf. Binnen 30 Sekunden ist es um mindestens 10 Grad kälter. Zieht euch gleich die Regenjacke an! Vorsichtig machen wir uns auf den Rückweg. Es regnet, Graupelschauer, dichte Schneeflocken wie im Winter. Am nassen Fels ist es sehr leicht auszurutschen. Ebenso am unter dem Schutt versteckten Eis und auf dem frischen Schnee. Langsam, konzentriert, schweigsam. Als wir nach ca. 45min beim hinteren Umbaltörl angekommen sind, hat es aufgehört, der Nebel lichtet sich, gut sieht man hinunter ins Tal nach Kasern, die Dreiherrenspitze ist immer noch verdeckt. Wir hätten auch biwakieren können, Vroni, und nach einer Stunde weiter! Wir hätten… Wir hätten können… Aber jetzt sind wir am Rückweg, das ist gut, das ist vernünftig, das war und ist meine Entscheidung. Im Hochgebirge ist der Grat zwischen Risiko und Verantwortung immer schmal und zumeist absturzgefährdet.

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GGUT110 (2016) - mein erster Hunderter

Jeder Lauf erzählt eine kleine Geschichte. Der Großglockner-Ultratrail (GGUT) einen Roman. Der Inhalt in Kurzfassung: 110km, 6500hm, eine große Runde in hochalpinem Gelände um Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, Start um Mitternacht in Kaprun, Ziel in Kaprun, Zeitlimit: 29 Stunden.

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